Auf der Jagd

Dieses Wochenende hatte ich endlich mal wieder Zeit, mit meinem Mann auf Beutezug zu gehen. Bei traumhaften Herbstwetter hab ich mich auf den Weg gemacht, um meine „Vorräte“ aufzufüllen. Alles, was die Natur so an Dekomaterial zu bieten hat, ging mir ins Netz – und das waren um diese Jahreszeit vor allem Zapfen.

Was man landläufig so als Tannenzapfen bezeichnet

Wissenswert ist vielleicht für viele, dass die von mir gesammelten Zapfen gar nicht von der Tanne stammen, sondern von Fichte oder Kiefer. Grund dafür ist, dass der Tannenzapfen nicht vom Baum fällt. Zwar bildet die bei uns heimische Tanne sehr schöne, aufrecht wachsende Zapfen auf ihren Ästen, diese zerfallen jedoch, wenn sie reif sind. Nur die dünne Mittelachse verbleibt am Baum, während die einzelnen Schuppen mit den Samen herabfallen.

Was wir stattdessen landläufig als Tannenzapfen bezeichnen sind jene von der Fichte, Kiefer und auch Lärche. Deren Zapfen fallen als Ganzes vom Baum, nachdem sie ihre Lamellen geöffnet und die feinen flugfähigen Samen vom Wind davon getragen wurden. Bei der Lärche kann dies übrigens mehrere Jahre dauern. Die länglichen, leicht gekrümmten Zapfen der heimischen Fichte, die oft als Tannenzapfen bezeichnet werden, fallen unmittelbar nach der Reife, also im Herbst und Winter, sodass man sie pünktlich zur Bastelzeit aufsammeln kann :-).

 

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